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Porträtmalerei

Eine eigene Kategorie in der Kunst bildet die Porträtmalerei, die besonders Bildnisse von Menschen darstellt, aber auch als Tierporträt vorkommt. Hier finden sich besonders Hunde – und Pferdebilder.

In ihren Maltechniken ist die Porträtmalerei nicht festgelegt. Ihre Wirkungen können mit Öl- und Acrylmaltechniken genauso erzielt werden wie mit Bleistift, Kohle und Aquarell.

Aus der Geschichte der Kunst sind viele Beispiele der Porträtmalerei überliefert. Sie kennt die so genannten Mumienporträts der alten Ägypter genauso wie die Porträts aus der alten alexandrinischen Zeit, die besonders Heeresführer und Herrscher in sehr idealisierter Form dargestellt haben.

Die Maßstäbe der Idealisierung waren die damals vorherrschenden Vorstellungen von Schönheit, die den heutigen durchaus nicht immer entsprechen müssen.

Aus der Hochzeit der Malerei Italiens sind viele berühmte Porträts entstanden. Besonders ein Name ist untrennbar mit der Porträtmalerei verbunden: Tizian. Aber auch andere Meister wie Rubens, Raffael oder auch Rembrandt, um nur einige zu nennen, sind nicht zuletzt durch die Porträtmalerei zu ihrem guten Ruf gelangt.

Diese Künstler waren große Meister im Setzen der Farben, mit der sie die Charaktere und Stimmungen der Porträtierten in starkem Ausdruck hervorheben konnten.

Auch durch die holländische Malerei sind zahlreiche Porträts überliefert, die hier besonders oft in Gruppen dargestellt wurden.

So wurden in all den Jahrhunderten viele große Porträts von Trägern klangvoller Namen erschaffen.

Heutzutage erhält die Porträtmalerei einen anderen Stellenwert, da die Fotografie mit ihren Möglichkeiten den ursprünglichen Sinn der Porträtdarstellung natürlich veränderte.

Um der Nachwelt ein Porträt zu erhalten genügt es, einen Knopf zu drücken – und dennoch bleibt auch heute noch das gemalte Porträt in seiner Einzigartigkeit von besonderer Bedeutung.